Dienstag, 28. Mai 2013

Sugar Baby love!

Es war ein langer, harter Winter.... Und falls sich die Sonne demnächst doch noch zeigen sollte, muss so manches Bein noch einmal sommerfein gemacht werden. Sugaring ist der neue Name für eine Jahrtausende alte Methode der Haarentfernung, die schon im alten Ägypten Anwendung fand. Sugaring ist auch für diejenigen zu empfehlen, die zu Allergien neigen oder empfindliche Haut haben und deshalb Wachs oder andere Enthaarungsmittelchen nicht vertragen.

Die Haut sollte sauber und trocken sein. Nach Sauna oder Sonnenbad sollte man einige Zeit warten, bis sich die Haut wieder beruhigt hat.

Da die Paste nur lauwarm aufgetragen wird, können keine Verbrennungen oder Irritationen wie beim Wachsen hervorgerufen werden. Die Anwendung selbst finde ich kaum unangenehm. Allerdings muss man schon etwas Geduld aufbringen, bis alle Haare entfernt sind. Vor allem für feine Gesichtshärchen ist Sugaring optimal.

100 g Zucker, Saft einer Zitrone und 1 EL Wasser mischen und auf kleiner Flamme 5 Minuten köcheln lassen. Dann sollte die Masse die Farbe von Karamell angenommen haben. Die Masse abkühlen lassen, bis sie nicht mehr ganz heiß ist. Sie ist jetzt allerdings noch sehr klebrig. Mit einem Löffel so lange hin und her bewegen, bis sich die Masse kneten lässt. Kneten, bis sie sich leicht von den Fingern löst. Nun ist die Masse einsatzfähig: Zu einem Streifen ausziehen und mit viel Druck gegen die Haarwuchsrichtung auf die Haut streichen. In Wuchsrichtung abziehen. Mehrfach wiederholen, bis alle Haare entfernt sind. Zum Abschluss einfach kurz abduschen und alle klebrigen Reste sind entfernt.

 



















Die optimale Haarlänge zum Sugaring ist etwa 5 mm. Bei längeren Haaren kann es schon mal etwas ziepen. Bei kürzeren Haaren muss man sehen, ob die Methode greift.
Reste der Paste können aufbewahrt und in der Mikrowelle wieder erwärmt werden.

Dieser Post kann nur eine Anregung sein. Wer das Sugaring nachmachen möchte, kann sich am Besten in den Weiten des Internet noch tiefgehender informieren.

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei Creadienstag und Meertje sehen.

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