Sonntag, 2. Oktober 2016

Walnüsse einkochen

Der Herbst ist da und mit ihm noch die letzten Früchte, die wir ernten können. In diesem Fall eher Nüsse als Früchte, nämlich Walnüsse. Wenn der Erntesegen groß ist, möchte man sie gerne für die kargen Monate konservieren. Unsere Freunde Katharina und Herbert haben uns eine einfache Methode verraten, Walnüsse durch Einkochen haltbar zu machen. Das Aufwändigste daran ist es, die Nüsse zu knacken. Tipp: Macht das abends in geselliger Runde, so geht es schneller und ist richtig kurzweilig.


Die Walnüsse müssen reif, aber nicht überreif sein. Das heißt, beim Knacken innen schon mehr braun, aber noch in der Beschaffenheit, dass man zwei Hälften erhält.

Die Nüsse knacken und auf einem Backblech ausbreiten. Bei 110 Grad Umluft so lange im Backofen trocknen bis kein Wasser mehr an der Scheibe kondensiert. Zwischendurch vielleicht mal ganz kurz die Backofentür öffnen, damit der Wasserdampf abziehen kann.

Walnüsse heiß und trocken in sehr saubere Twist-off-Gläser füllen, fest verschließen und noch mal 30 Minuten bei 110 Grad in den Ofen stellen.

Die Walnüsse bleiben bei dieser Methode knackig und lassen sich so bis zu 1 Jahr aufbewahren. Man hat sie schnell zum Backen und Kochen zur Hand und sie versperren keinen Platz im Eisschrank.


Nur Nüsse sammeln, die bereits unten liegen. Es bringt nichts, mit einem Stock Nüsse zu rütteln. Diese Nüsse sind noch nicht wirklich reif!!
Übrigens, nicht an allen Walnussbäumen in der Landschaft kann gesammelt werden. Oft gehören die Bäume einem Bauern, sind also fremdes Eigentum. Für den Bauern bedeuten die Walnüsse vielleicht eine wichtige Zusatzeinnahme. Das gilt auch für Apfel- und andere Obstbäume. Also, bitte vorher einfach mal erkundigen!

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei Creadienstag , Dienstagsdinge und Meertje sehen.

Kommentare:

  1. ...noch fällt unsere eigene Ernte diese Jahr klein aus, doch für die nächsten werde ich mir das merken !!!
    Dankeschön,
    liebe Grüße
    Gabi

    AntwortenLöschen
  2. Das ist ja eine tolle Idee! Ich wäre nicht darauf gekommen, dass man auch Walnüsse einkochen kann, aber eigentlich ist es ja ganz logisch. Schade, dass ich keinen Baum in Reichweite habe, an dem ich (rechtmäßig) sammeln könnte.

    Liebe Grüße,
    Sabrina

    AntwortenLöschen
  3. Walnüsse einkochen hab ich noch nie gehört aber eine tolle Idee wenn man sie so so lange halten kann!!! Danke fürs teilen!

    Liebe Grüsse
    Rita

    AntwortenLöschen
  4. Hmmm, wie lecker! Eine tolle Idee - leider ist unsere diesjährige Ernte quasi nicht vorhanden, weil wegen eines Spätfrosts alle Blüten abgefallen waren. Aber ich merke es mir gerne für nächstes Jahr!
    Liebe Grüße,
    Sarah

    AntwortenLöschen
  5. Das ist ja mal was ganz anderes, auf die Idee wär ich nie gekommen :-)
    Danke fürs Zeigen! liebe Grüße von Petra

    AntwortenLöschen
  6. Was für eine tolle Idee! Sie sehen köstlich aus!
    Liebe Grüße von Katharina

    AntwortenLöschen
  7. Das hätten wir mal wissen müssen, als wir noch den riesen Walnussbaum hatten. Der hat jedes Jahr so viele Nüsse gebracht, das konnten wir gar nicht alles essen. Leider gehört uns der Baum nicht mehr, da das Grundstück verkauft wrude =(

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Schade, aber man kann Nüsse jetzt ja auch günstig kaufen...
      LG Jutta

      Löschen
  8. Ich verstehe nicht warum du die Nüsse einkochst. Die halten sich doch locker ein Jahr in ihrer eigenen Schale.
    Gruß, M@ria

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bei mir halten die Nüsse in der Schale nicht immer. Die werden ranzig oder werden von Insekten befallen. AUßerdem habe ich so immer geknackte Nüsse zur Hand, wenn's schnell gehen muss.

      Löschen
    2. Und nicht nur das: man macht sich einmal die Arbeit, hat nur einmal die ganzen Nusssachalen zu entorgen, portioniert in Gläschen nehmen sie wenig Platz im Vorratskeller weg.
      Die Nussschalen brennen hervorragend im Kaminofen

      Löschen
  9. Eine wirklich tolle Idee, vor allem deshalb, weil man die Nüsse so außerhalb des Kühlschranks aufbewahren kann. Geht das auch mit Haselnüssen oder Bucheckern? Davon habe ich nämlich im diesem Jahr eine Schwemme.
    LG Gabi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da habe ich keine Ahnung, aber es wäre wohl einen Versuch wert. Schreib mir doch mal, wenn du es ausprobierst ;-)
      LG Jutta

      Löschen
  10. Liebe Jutta, da werde ich mich am Wochenende direkt mal dran geben. Sobald ich ein Ergebnis hab, werde ich Dir schreiben.
    LG und (kann man ja schon sagen) schönes Wochenende, Gabi

    AntwortenLöschen
  11. Liebe Jutta,
    auf mundraub.org gibt es eine Karte, in der Walnußbäume verzeichnet sind (und auch andere Nüssel und Früchte). Oft steht auch dabei, ob man dort frei sammeln darf.
    Viele Grüße
    Natascha

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Natascha, danke für den tollen Tipp! LG Jutta

      Löschen
  12. Unsere erste Walnussernte war noch nicht so reichlich, das wir sie nach diesem Prinzip konservieren konnten. Aber nun trockne ich unsere Äpfel und konserviere diese wie beschrieben.
    Ein tolle Seite übrigens. In dem Buch sind viele tolle Tipps zum nachmachen. Vielen Dank für alles. MfG Gabi Leyendecker

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Habe ich etwas überlesen. Um welches Buch handelt es sich?
      VG Gabi

      Löschen
    2. Ich vermute mal mein Buch "Statt Plastik". Das würde passen ;-)
      LG Jutta

      Löschen