Donnerstag, 9. Mai 2013

Kochkäse

Ein Must für Hardcore-Hessen ist Handkäs' mit Musik. Wem das zu kräftig ist, dem sei unser Kochkäse empfohlen, gerne auch mit Musik. Wobei wir unter Musik nicht die leise musikalische Begleitung zum Tischgespräch verstehen, sondern eine saure Soße oder auch Tunke aus Öl und Essig (im Verhältnis 5:1), Salz, Pfeffer und kleingeschnittenen Zwiebeln. Letztere ergeben dann auch die Musik, allerdings erst viel später...
Zurück zum Kochkäse. Er schmeckt wirklich lecker, vor allem wenn er ganz frisch zubereitet ist. Da die traditionelle Herstellung langwierig und schwierig ist, hier ein Rezept für Eilige, das in weniger als 10 Minuten gelingt.

 



















Man nehme jeweils 100 g  Butter, Handkäse, Schmelzkäse, saure Sahne. Wer Kümmel mag, kann auch noch einen guten Teelöffel Kümmel dazugeben.

In einem mikrowellenfesten Gefäß mit Deckel zuerst die Butter bei mittlerer Hitze in 2 Minuten schmelzen lassen. Deckel dabei immer locker auflegen, da es schon mal spritzen kann. 
Den Handkäse in der Zwischenzeit würfeln, dazugeben und noch mal 2 Minuten bei mittlerer Hitze in die Mikrowelle geben.
Schmelzkäse, saure Sahne und wenn gewünscht Kümmel unterrühren und 4 mal für je 1 Minute bei ca. 700 Watt erhitzen. Nach jeder Minute gut durchrühren. Nun sollte der Kochkäse eigentlich fertig sein. Wenn sich die einzelnen Komponenten noch nicht ganz verbunden haben, so lange rühren, bis eine cremige Masse entstanden ist.

Kochkäse schmeckt gut auf kräftigem Brot (mit oder ohne Musik), mit frischen Kräutern, aber auch auf Schnitzel zu Bratkartoffel oder zu Bratwurst mit geschmälzten Zwiebeln, oder... 
Dazu passt ein Glas Bier oder Wein, oder ein gespritzder Äbbelwoi. 

Sein Geschmack ist nicht streng, eher cremig. Im Kühlschrank kann er gut einige Tage aufbewahrt werden.

Guuude!

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