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Montag, 23. Oktober 2017

Magisch fix

Ich habe mittlerweile 26 Jahre tagtäglich für eine große Familie gekocht. Für meinen Mann, die 4 Kinder, oft und gerne Freunde und Verwandte. Essen hat bei uns einen hohen Stellenwert. Die gemeinsame Mahlzeit an unserem großen Esstisch war und ist immer noch Mittelpunkt unseres Familienlebens. Dementsprechend lege ich auch sehr viel Herzblut in die Zubereitung der Gerichte.

Ich koche gerne mit hochwertigen Produkten, ich koche möglichst frisch, aber ich koche auch nicht gerne stundenlang. Nicht jede Brühe wird stundenlang gekocht, nicht jeder Pudding von Grund auf angerührt. Deshalb gibt es Helfer, sogenannte Convenience-Produkte – Lebensmittel mit dem Zusatznutzen Bequemlichkeit. Das kennen ja alle, von der Instant-Brühe (teilfertiges Convenience-Produkt) bis hin zur Fertigpizza (verzehrfertiges Convenience-Produkt), die nur noch aufgebacken werden muss. Dazwischen gibt es ein weites Feld von „bequemem Essen“.






























Nun sind diese Convenience-Produkte leider oft nicht nur praktisch, sondern auch teurer und vor allem leider oft voll mit Zusatz- und Konservierungsstoffen. Am eigenen Leib habe ich das erfahren, als ich vor Jahren Unverträglichkeiten und Allergien entwickelt habe. Es hat eine Zeit lang gedauert, bis ich die Ursachen dafür fand. Aber dann, nach einem längeren Leidensweg, hat sich herausgestellt, dass ich Geschmacksverstärker und einige Zusatzstoffe in Lebensmitteln meiden sollte. Nicht lustig, denn diese Stoffe sind in fast allen Convenience-Produkten enthalten.






























Damals habe ich damit begonnen, mir meine eigenen „Convenience“-Produkte herzustellen. Sicher hat es dabei nicht geschadet, dass ich Ernährungstechnik studiert habe. Auch dass ich bereits in den 80ern zur Naturkost gestoßen bin und Zusatzstoffen sowieso schon immer sehr kritisch gegenüberstand. So probierte und tüftelte ich herum, bis die Rezepturen „passten“. Und was aus der Not heraus begann, wurde bald schon zum Selbstläufer. Mittlerweile habe ich in meiner Küche viele Gläser, Dosen und Flaschen mit selbstgemachten Würzmitteln. Auch die alltäglichen Dinge wie Puddingpulver, Tortenguss, Sahnesteif und sogar Backmischungen und noch viel mehr mache ich jetzt für wenig Geld in sehr guter Qualität selbst. Und zwar ganz genau so, wie es mir und meiner Familie schmeckt. Ohne Geschmacksverstärker, ohne Zusatzstoffe, in Bio-Qualität.

Convenience-Produkte enthalten in der Regel zu viel Zucker, zu viel Salz und zu viel Fett. Auch hier kommen die selbstgemachten Produkte viel besser weg. Zucker, Salz und auch Fett werden in meinen Rezepturen möglichst sparsam eingesetzt, dienen als Würzmittel oder in etwas höherer Konzentration zur Konservierung. Achten Sie auch hier auf gute Qualität der Rohstoffe!

Noch einmal ganz deutlich: Frische Produkte frisch zubereitet sind natürlich am allerbesten. Aber wenn es mal wieder schnell gehen muss, sind die selbstgemachten Convenience-Produkte der Kaufversion vorzuziehen. Da weiß man, was alles drin ist!






























Als Freunde immer öfter danach fragten, wie denn das ein oder andere Rezept ginge, wurde die Idee zu diesem Buch geboren. Ich stehe schließlich nicht alleine mit dem Wunsch, in meiner Ernährung ohne Zusatzstoffe auszukommen. Und damit nicht jeder das Rad neu erfinden muss, möchte ich Ihnen die Entwicklungsarbeit ersparen und zeige Ihnen meine ganz persönliche „magisch-fixe Küche“.
Schön in Szene gesetzt werden die Basics von Fotografin Hanna Rudolf, die unter dem Markenzeichen »Bilder von Herzen« das Wesentliche des Augenblicks im Bild festzuhalten vermag. Ein Küchen-Kreativbuch für alle, die Freude am Selbermachen und Selbstversorgen haben, sich bewusst ernähren und weniger Abfälle produzieren, weniger wegwerfen und anders konsumieren möchten. Im Kleinen die Welt verbessern und  Spaß dabei haben!

Jutta Grimm: Magisch fix
Selbst gemachte Basics für die Küche
Umweltfreundlich und gesund
192 Seiten, 19,90 Euro
ISBN: 978-3-89566-373-4

Donnerstag, 12. Mai 2016

Herzhaftes Granola

Granola steht hierzulande meist für süßes Knuspermüsli. Eine Version davon habe ich hier ja schon mal gezeigt. Aber Granola kann auch herzhaft: Als Topping auf Salaten, Suppen, belegten Broten, Grillkäse und Pürees ist es DIE leckere, knusprige Ergänzung. Auch in größeren Mengen als "Füller", wenn aus dem Salat mal eine Hauptmahlzeit werden soll, ist das herzhafte Granola genial.
















125 ml  neutrales Öl (hier Rapsöl)
2 EL groben Senf
1 EL Honig

200 g Haferflocken
100 g Buchweizen-Schrot
150 g Kerne, Nüsse  und Samen (ich habe hier je 50 g Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und hellen Sesam verwendet)
Salz
Pfeffer
3 EL frischer Rosmarin, fein geschnitten


Öl, Senf und Honig gut verrühren. Die restlichen Zutaten dazu geben und so lange mischen, bis alles "angefeuchtet" ist. (Keine Angst, es sieht erst so aus, als ob die Flüssigkeit viel zu wenig wäre. Aber das reicht.)

Auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 20 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit einmal gut durchmischen. Achtung, nicht zu dunkel werden lassen.

Das Rezept ergibt etwa 1 Liter  Granola und hält sich in einem Vorratsglas bei Zimmertemperatur mindestens 4 Wochen. Wenn es sich hält... ;-)

Übrigens auch ein schönes Mitbringsel, beispielsweise zur nächsten Grillparty!

Donnerstag, 18. Februar 2016

Für den Fernsehabend: Nachos mit Käsedip

Im Februar häufen sich ja gerne mal die etwas amerikanischeren Fernsehereignisse. Klar, ich denke an Superbowl, Oscar-Übertragung und so. Und da braucht es natürlich auch die passende Snackbegleitung dazu. Für mich gerne Nachos mit Käsedip.

Das Originalrezept geht mit Toastschmelzkäsescheiben, was aber in einen mittelmäßigen Plastikwahnsinn ausufert. Alle Scheiben sind einzeln noch mal in Plastik eingeschlagen. Stattdessen nimmt man lieber (nicht zu stinkige) Käsereste aus dem Kühlschrank, evt. muss noch mit etwas Speisestärke nachgedickt werden. Das finde ich aber auch nicht dramatisch und dem Geschmack tut es keinen Abbruch. Einfach mal ausprobieren ;-)



100 ml Milch, 50 ml Sahne, 1/2 TL Salz, 2 TL Sambal Olek, 1 TL Senf, 250 g geriebener Käse, 1 EL Weißweinessig, Paprika edelsüß

Milch, Sahne, Salz, Sambal Olek und Senf heiß  werden lassen,  dann den Käse hinzugeben und unter Rühren schmelzen lassen. Den Essig unterrühren und mit Paprika edelsüß abschmecken.
Ist der Dip noch zu dünnflüssig, 1-2 TL Speisestärke mit etwas Wasser anrühren, unterrühren und kurz aufkochen lassen.


Sambal Olek ist auch ein kleiner Stilbruch, klassisch kommt die Schärfe durch Chilies oder Harissa, aber ich finde Sambal Olek schöner zu portionieren und es schmeckt auch superlecker.

Übrigens, Nachos kann man auch leicht selbst machen. Guckt mal hier.

Montag, 18. Januar 2016

Arabisches Kaffeegewürz

Ich bin eine richtige Kaffeetante. Am allerliebsten Cappuccino.  Und wenn auf dem Milchschaum auch noch ordentlich was drauf ist, um so besser!

Ich weiß, der klassische Cappuccino bleibt oben "nackisch".  Mir schmeckt's aber "de Luxe" einfach besser. Deshalb habe ich mir letztens dafür eine Kakaomischung gemixt: 2 TL Backkakao (entölt, sonst fällt der Milchschaum zusammen!), 2 TL Puderzucker, 1 Msp. gemahlene Vanille. Das schmeckt schon richtig fein und kommt mir als Schokoladenjunkie  sehr entgegen. 



Nun bin ich aber hier auf ein Rezept Arabisches Kaffeegewürz gestoßen und ich muss sagen: Hat was! Bisher habe ich es nur auf Cappuccino ausprobiert,  aber auch auf Süßspeisen und Kakao soll es sehr lecker sein. Wird demnächst getestet.

Je 1 TL Kardamom, Nelken,und Zimt sowie je 1/2 TL Piment,  schwarzer Pfeffer, Muskatnuss und  Vanillezucker mischen. Fertig. Natürlich sind die Gewürze intensiver, wenn sie frisch gemahlen werden. Aber auch mit bereits gemahlene Gewürzen ist die Mischung immer noch sensationell. Einfach mal ausprobieren! Man gibt eine gute Prise davon auf den Milchschaum.

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei Creadienstag , Handmadeontuesday , Dienstagsdinge und Meertje sehen.

Dienstag, 29. September 2015

Granola

Granola ist eine knusprige Mischung aus Nüssen, Samen, Honig und Gewürzen. Zusammen mit Haferflocken und Milch oder Naturjoghurt wird daraus ein  leckeres Frühstück und ein super Energielieferant. Ursprünglich kommt Granola aus den USA, hat aber zusammen mit Haferflocken  als "Knuspermüsli" schon bei uns große Verbreitung gefunden. Granola schmeckt auch als Topping auf Desserts oder als schneller Snack direkt aus dem Glas.

Granola kann man sich leicht selbst herstellen. Erlaubt ist, was gefällt und schmeckt. So kann man die eigenen Vorlieben, die Saison und Jahreszeit und überhapt, was der Küchenschrank so hergibt dazu verwenden. Auch für Allergiker bietet sich die selbstgemachte Variante an: So kann alles, was nicht gut bekommt draußen bleiben.
Als Süßungs- und "Klebe"mittel nehmen wir Honig, das ist dann auch gesünder als die Kristallzuckervariante der käuflichen Knuspermüslis aus dem Supermarkt. Kokosfett ist sehr leicht verdaulich, reguliert den Blutfettspiegel und wirkt antimikrobiell (sowohl innerlich als auch äusserlich).



150 g Mandeln, gehobelt
200 g Walnüsse, grob gehackt
100 g Sonnenblumenkerne
100 g Kürbiskerne
40 g Sesam
30 g Mandeln, gemahlen
50 g Kokosflocken

6 EL Honig
6 EL Kokosfett
1 TL Vanille
1 TL Zimt
1/2 TL Salz

200 g getrocknete Cranberries (ersatzweise Rosinen, getrocknete Apfelstückchen usw.)

Die Nüsse und Samen in einer Schüssel gut mischen.
Honig und Kokosfett bei kleiner Hitze flüssig werden lassen. Vom Herd nehmen und die Gewürze unterrühren. Die flüssige Mischung über die Nüsse gießen und gleichmäßig verrühren.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Nussmischung darauf verteilen.
Bei 150 Grad 45 Minuten im Backofen bräunen. Dabei alle 10-15 Minuten gut umrühren.
Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen, nun wird das Granola erst knusprig. Wenn nötig das Granola etwas zerkleinern und die getrockneten Früchte untermischen. In einem gut schließenden Glas aufbewahren. So sollte es mehrere Wochen haltbar sein. Wenn es überhaupt so lange hält...

Mein selbstgemachtes Granola habe ich hier mit Zimt und Vanille gemacht und Cranberries darunter gemischt. Haferflocken kann ich mit meiner Flockenquetsche wunderbar frisch selbst machen. Superlecker und supergesund!
Warnung: Granola kann süchtig machen. Enthält die ein oder andere Kalorie ;-)

Donnerstag, 1. Januar 2015

2. Bloggeburtstag und Tassenkuchen

Hallo und willkommen im neuen Jahr! Ich mag den Jahreswechsel. Alles scheint wieder von vorn anzufangen und alles ist möglich. Zumindest habe ich jedes Jahr dieses Gefühl ;-)


Bei mir gibt es heute etwas zu feiern: Meinen zweiten Blog-Geburtstag. Dazu lade ich euch ganz herzlich zu einem Tassenkuchen aus der Mikrowelle ein. Naja, backen müsst ihr ihn schon selbst, aber das Rezept verrate ich euch.

3 EL Mehl, 3 EL Zucker, 3 EL Kakaopulver, 1 TL Backpulver, 1 Prise Salz, 3 EL Milch, 3 EL Öl,
1 TL Vanille-Extrakt

Zuerst die „trockenen“ Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Dann die „flüssigen“ Zutaten dazugeben und mit einer Gabel verrühren, bis gerade alles verbunden ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zu fest.
Den Teig auf 2 Tassen (oder 1 großen Becher) aufteilen und in der Mikrowelle bei höchster Stufe etwa 40 Sekunden erhitzen. Je nach Stärke kann das ein paar Sekunden mehr oder weniger sein.

Mit Puderzucker bestäuben und noch warm essen. Wer mag, kann natürlich noch Schlagsahne, Frosting, Eierlikör oder sonst irgendein total leckeres und kalorienreiches Topping darauf geben.
























Das Rezept habe ich von hier. Im Internet könnt ihr natürlich noch eine Menge anderer Rezepte finden. Einfach mal unter "Tassenkuchen" oder "Mugcake" googeln...

Die Idee zu dem  Tassenkuchen-Geburtstagsgeschenk hatte ich, als in meinem Adventskalender ein Tassenkuchen-Bausatz war. Das hat mir supergut gefallen. Vielen Dank, Tessa!
Einfach alle trockenen Zutaten in ein kleines Zellophan-Tütchen geben, die Zubereitung auf einen Karton schreiben (bei mir auf der Rückseite und deshalb gerade nicht zu sehen) und das Ganze als „Backmischung“ zusammentackern.

Ich wünsche euch ein gutes und glückliches Jahr 2015! Ich hoffe, ihr schaut auch weiterhin immer mal wieder bei mir auf meinem Blog vorbei. Ich freue mich schon darauf!
Jutta

Samstag, 23. November 2013

Punsch to go

Wenn es draußen so richtig knackig kalt ist, bestenfalls noch Schnee liegt, dann kommt die Zeit für heiße Getränke. Mit und ohne Alkohol. Heute gerne mal mit, und zwar mit Rum. Aber keine Angst, kein langwieriges Kochen und Vorbereiten: Man gießt die Tasse 2-3 Zentimeter voll mit Punsch-Extrakt und füllt dann einfach mit heißem Wasser auf. Genau das Richtige nach einem langen Spaziergang. Der Punsch wärmt Leib und Seele und schmeckt echt lecker. Kein Wunder, denn es sind nur gute Zutaten drinnen...
































5 Nelken, 2 Sternanis, 1 MSP  geriebene Muskatnuss, 1 EL Vanille-Extrakt, 3 Pimentkörner,
2 Stangen Zimt, abgeriebene Schale von 2 Zitronen und 1 Orange, 300 ml Wasser, 50 ml Zitronensaft, 250 ml Orangensaft, 100 g Honig, 0,7 l Rum (54 %)

Die Gewürze mit dem Wasser zum Kochen bringen und 10 Minuten leicht köcheln lassen. Saft und Honig dazugeben und bis kurz unter den Siedepunkt erhitzen. Durch ein feines Sieb in ein anderes Gefäß  gießen und den Rum unterrühren. In saubere Flaschen abfüllen und kühl und dunkel aufbewahren. Hält sich mindestens 3 Monate, eher länger.

Sonntag, 29. September 2013

Pumpkin-Spice

Verzeiht mir bitte den Anglizismus, aber ich kann diese Würzmischung unmöglich "Kürbis-Gewürz" nennen. Erstens habe ich das Original-Rezept aus Amerika und zweitens verbinde ich damit die ganze Herrlichkeit rund um Herbst, Halloween und Thanksgiving. Ich glaube, Ihr versteht mich schon...
Dadurch, dass die Gewürze erst geröstet und dann vermahlen werden, ist der Geschmack rund und intensiv. Gar kein Vergleich mit einem Fertigprodukt.


Pumpkin-Spice (oh, allein dieses Wort!!) ist das ideale Gewürz für Kürbiskuchen, Kürbismuffins, Kürbismarmelade und überhaupt alles, was man süß aus Kürbis machen kann. Auch zu Äpfeln passt es gut. Von Apfelkuchen, Apfelgelee bis hin zu heißem Apfelsaft gibt es einen wunderbaren Geschmack.



10 Zimtstangen, 20 Pimentkörner, 10 Nelken, 5 Kardamomkapseln, 1/2 TL Muskatnuß gemahlen, 1 TL Ingwer gemahlen

Zimt, Piment, Nelken und Kardamom in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, bis die Gewürze anfangen zu duften. Dabei die ganze Zeit rühren und aufpassen, dass nichts verbrennt! Die Gewürze in einer Kaffeemühle oder einer Mühle mahlen. Mit frisch gemahlener Muskatnuß und Ingwer mischen und noch einen Durchgang durch die Mühle geben. Das Ergebnis soll ein feines Pulver sein. Luftdicht aufbewahren, damit das ganze Aroma erhalten bleibt.

Ein Kürbis und ein selbstgefaltetes Briefchen mit Pumpkin-Spice dazu sind auch ein feines und originelles Mitbringsel.

Freitag, 20. September 2013

Trockenes Pesto

Hi, heute habe ich mal wieder eine Würzmischung für euch. Trockenes Tomatenpesto.
Aus unserer Küche ist es nicht mehr wegzudenken. Man kann es direkt auf die Spaghetti streuen oder auch kurz in Olivenöl schmoren. In Schafs-, Frischkäse, Crème fraîche oder Saure Sahne gerührt hat man einen schnellen Dip hergestellt. Und auf Butterbrot wurde es auch schon mal gegessen....
























100 g getrocknete Tomaten, 200 g gemahlene Mandeln, 2 EL Knoblauchgranulat, 1 EL gemahlenen Pfeffer, 1,5 EL Salz, 5 TL getrockneten Oregano, 5 TL getrockneten Basilikum, 2 TL getrockneten Thymian

Die getrockneten Tomaten (Achtung, nicht die in Öl eingelegten, sondern die Luftgetrockneten!) mit etwa der Hälfte der Mandeln im Mixer zerkleinern, bis alle ganz klein gestückelt sind. Dann die anderen Zutaten unterrühren.

Das Pesto ist ungekühlt in einem dicht schließende Glas für mehrere Wochen haltbar.

Sonntag, 12. Mai 2013

Würzmischung Zitronensalz

Ein feines Salz mit frisch-herber Note, das herrlich nach Sommer und Sonne schmeckt. Es passt besonders gut zu Fisch und Fleisch, aber auch gut zum Draufstreuen auf herzhafte mediterrane Backwaren wie Foccacia. Zur Grillsaison habe ich einen neuen Vorrat gemischt.















Eine Tasse grobes Salz mit der geriebenen Schale von 2 unbehandelten Zitronen und etwa einem Eßlöffel gehackten Rosmarin-Nadeln mischen. Ich gebe noch einen Teelöffel Zitronensäure dazu, damit wird das Salz so richtig zitronig.






















Wer das Zitronensalz gerne feiner hätte, füllt es in einen Gefrierbeutel und rollt mit dem Nudelholz drüber, bis es die richtige Konsistenz hat. Oder man kann es in eine Gewürzmühle füllen und immer frisch vermahlen.

Sonntag, 10. März 2013

Würzmischung Taco Seasoning

I'm running out of Taco Seasoning. Das letzte habe ich gestern für einen Taco-Salat genommen, um dem Hackfleisch die richtige Würze zu geben. Deshalb habe ich gleich heute neues angesetzt. Ich brauche es oft, auch für Guacamole, Dips oder ähnliches.






4 EL Chilipulver, 1 TL Knoblauchpulver, 
1 TL Zwiebelpulver, 1 TL Chiliflocken, 
1 TL Oregano, 2 TL Paprika, 
4 TL Cumin (Kreuzkümmel), gemahlen, 
4 TL Salz, 4 TL Pfeffer, gemahlen

Alle Zutaten gut mischen. Trocken aufbewahren!



Wer sich für Würzmischungen interessiert, findet hier eine Würzmischung für Kartoffelecken.

Montag, 4. Februar 2013

Würzmischungen

Ich liebe selbstgemachte Würzmischungen. Erstens kann man sie so anmischen, dass sie den eigenen Geschmack genau treffen. Zweitens weiß man genau, was drin bzw. nicht drin ist. Ich reagiere beispielsweise allergisch auf Geschmacksverstärker, die in vielen Würzmischungen im Handel zugesetzt sind. Und drittens geht das Kochen damit so viel schneller. Ich habe mittlerweile ein ganzes Regal voll davon.

Heute habe ich meine Würzmischung für Kartoffelecken (Wedges) wieder aufgefüllt. Damit kann ich in 5 Minuten die Kartoffelecken fertig für den Backofen machen. 

















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  100 g Hartweizengrieß
  50 g Salz
  10 g Paprika, edelsüß
  5 g Cayennepfeffer
  5 g Koriander, gemahlen
  5 g Zwiebelpulver
  5 g Knoblauchpulver
  10 g getrocknete Kräuter



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Die Kräuter falls nötig noch etwas zerkleinern. Alles gut mischen und in ein Glas füllen. 




 

Für 4 Personen ca. 1 Kilogramm Kartoffeln mit Schale gut waschen und wieder abtrocknen. In Viertel oder Achtel schneiden und in eine große Schüssel geben.3 EL Öl dazugeben und gut durchmischen. 4 EL von der Würzmischung dazugeben und nochmals gut mischen, bis alle Stücke gut von der Würzmischung bedeckt sind. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 30-40 Minuten backen.