Posts mit dem Label Organisieren werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Organisieren werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Schneidebretter-Ständer

Ich habe meine Schneidebretter am Herd hinten ganz rechts stehen. Das ist praktisch für mich und lässt mir die Arbeitsplatte, wo ich schneide und schnippele, schön frei. Ich hatte mich in der Vergangenheit öfter mal darüber geärgert, dass die Bretter ins Rutschen kamen und der Krug mit den Rührlöffeln deshalb umfiel. Hier könnt ihr das Chaos noch sehen.
Mittlerweile habe ich eine ganz einfache Lösung dafür gefunden: Einen Schneidebretter-Ständer.


Ich habe aus einer schönen Weinkiste so ein Viertel herausgesägt, dass es genau neben den Herd passt.

Damit haben die Bretter nach vorne eine Rutschhemmung. Die linke Seite ist offen, damit ich die Bretter gut hineinschieben kann. Der Ständer selbst wird durch das Gewicht der Bretter fixiert.

Ich konnte nicht widerstehen und habe noch mit einer selbst geschnittenen Schablone "Wooden Cutting Boards" draufgetupft. Ich steh gerade so auf Farmhousekitchen.
Dat Janze noch mit Klarlack abwaschbar gemacht und fertig. Kleiner Aufwand und in der Praxis hat sich der Ständer schon prima bewährt.































Übrigens, in dem kleineren Krug seht ihr ganz viele Esslöffel. Die habe ich von meinem Vater geerbt und benutze sie jetzt als Probier- und Abmess-Löffel. Seit ich die Löffel da stehen habe, empfinde ich es immer als kleinen Luxus, nicht extra an die Besteck-Schublade zu müssen. Und ich werde immer an meinen Vater erinnert ;-)

Mittwoch, 22. November 2017

Teeregal


Wenn es draußen kälter wird, wird es drinnen wieder gemütlich. Kerzen und Tee dürfen dabei auf keinen Fall fehlen. Jetzt ist bei mir anscheinend auch noch so eine Art Nestbau-Trieb dazu gekommen. Ich habe auf dem Martinsmarkt ein wahrlich riesiges Schaffell für unsere Bank erstanden und mit neuen Kissen ausgestattet. Ein neues Teeservice war auch fällig, nachdem meine alte Kanne vor kurzem kaputt gegangen ist. Und da ich ja auch so gerne Regale in meine Küche baue, gab es dazu noch ein kleines, aber feines Teeregal. Meinen Teevorrat habe ich ordentlich in Teedosen umgepackt und etikettiert, das neue Service findet auch seinen Platz darauf und an den Porzellanknöpfen prangt erst einmal Weihnachtliches. Schön und praktisch!




Samstag, 4. Februar 2017

Küchenregal DIY

Ende letzten Jahres habe ich mir eine neue Getreidemühle angeschafft, extra mit Steinmahlwerk. Tja, und dann kam das gute Stück und stand wie ein Fremdkörper in meiner Küche herum. Da war  es im Weg, da sah es schrecklich aus... Nicht gut! Aber dann hatte ich die rettende Idee: Ich habe mir ein Regal "drumherum" gebaut, das alles rund ums Backen aufnimmt. Natürlich Getreide, aber auch Mohn, Sesam, Sonnenblumenkerne, Leinsamen und was sonst noch für die Brot- und Brötchenbäckerei gebraucht wird. Und plötzlich hat die Mühle ihren "richtigen" Platz.






























Als Krönung habe ich mir alte Glasschütten besorgt, die ins Regal integriert das Ganze ziemlich aufpeppen. Das restliche Regal wurde quasi drumherum geplant.


Das Holz habe ich im Baumarkt gleich nach meiner Liste zuschneiden lassen. So schön sauber und exakt könnte ich das gar nicht mit unserer Stichsäge. Dann habe ich in die Seitenbretter mit Hilfe  einer selbstgemachten Schablone 5 Millimeter tiefe Löchern gebohrt, so dass ich die Bretter später auch in der Höhe verstellen kann. Tipp: Um nicht zu tief zu bohren, ein Stück Washi-Tape in der richtigen Höhe am Bohrer anbringen. Klingt unglaublich, hilft aber wirklich.
Das Schüttenregal und das obere Regalbrett habe ich fest angeschraubt, damit das Regal insgesamt stabil wird. Außerdem habe ich das Regal noch mit Winkeln an der Wand befestigt.






























Die senkrechten Abtrennungen zwischen den Glasschütten sind einfach mit Holzleim festgeklebt. Hält trotzdem richtig fest.











Die Gläser (außer den Schütten) sind komplett von I*EA. Ich finde ja, es hat fast was von einem Kinderkaufladen ;-)


Und hier noch mal bei Licht. Wirkt gleich ganz anders.






























Im Stil ist dieses Regal meinem anderen Küchenregal nachempfunden. Aber das Beste daran ist, dass ich es wirklich von Anfang bis Ende selbst gebaut habe. Eigentlich nur mit einem Akkuschrauber. Frauenpower eben ;-)


Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei Creadienstag , Dienstagsdinge , Handmadeontuesday und Meertje sehen.

Freitag, 15. April 2016

Traveller's Notebook oder auch Fauxdori

Ein Traveller's Notebook ist echt nostalgisch, sozusagen der Anachronismus zum Smartphone. Ursprünglich steht der Gedanke dahinter, auf Reisen Gedanken, Notizen und Skizzen in einem Tagebuch festhalten zu können. Außerdem ist dort noch Platz für Fahrscheine, Eintrittskarten, Prospekte und allerhand Kram. Auch der Ausweis könnte dort unterkommen, oder ein Kalendarium, oder Post its, oder, oder.

Bekannt wurde das Prinzip beispielsweise mit der Marke Midori. Die dort hergestellten feinen Traveller's Notebooks sind wunderschön, leider aber auch sehr teuer. Deshalb gibt es mittlerweile viele nachempfundene Modelle, im Netz auch Fauxdori genannt. Ein Fauxdori besteht aus einer festen, strapazierfähigen Hülle, in die per Spanngummis Hefte, kleine Täschchen und sonstiges Zubehör eingespannt werden. Die Hefte können gekauft oder selbstgemacht, kariert, liniert oder blanko sein. Man kann Kalender, Listen, Adressbücher, Reiseunterlagen - also alles, was man will oder braucht, dort einspannen. Und nach Belieben wieder herausnehmen, ergänzen und ändern.

Ich habe das Faudori nicht erfunden, sondern mir nach einer ausführlichen Suche im Internet ein für mich geeignetes Modell ausgedacht. Als Größe habe ich 16,5 x 24 cm gewählt, damit passen DIN A6 Hefte gut hinein und es ist auch noch klein genug für die Handtasche. Aber natürlich ist die Größe beliebig.



Heute zeige ich euch, wie mein Fauxdori aus Leder (bei mir 2,6 mm dick) und Gummikordel gemacht wird. Die Tipps für das Innenleben kommen dann so nach und nach ;-)


Das Leder mit einem Rollschneider und Lineal auf 16,5 x 24 cm zuschneiden. Die Ecken abrunden. Zuerst habe ich das mit Hilfe eines Skalpells und einer Münze gemacht. Das geht einigermaßen gut, wird aber etwas ungleichmäßig. Beim zweiten Versuch habe ich eine Eckenzange genommen. Ich dachte zuerst, das Leder sei zu dick dafür. Aber dann hat mein Mann so richtig mit Kraft die Ecken gestanzt. Wunderbar!

Für die Löcher habe ich mir eine Schnittschablone gemacht. Die Schablone auflegen und mit Klammern fixieren. Die Löcher können direkt durch das Papier mit einem Puncher und einem Hammer eingeschlagen werden.




Für die senkrechte Spannung braucht man ca. 40 cm, für die waagrechte  ca. 22 cm Gummikordel. Den Anfang der Kordel mit Klebeband umwickeln, dann  geht er leichter durch die Löcher. Die  Kordel erst fädeln, fest verknoten und dann abschneiden. Das spart Nerven. Die Kordelenden vorsichtig mit dem Feuerzeug abbrennen.


Die senkrechte Spannung so einrichten, dass sich das Leder leicht nach innen wölbt. So halten später die Einlagen besser. Die Gummikordel für den waagrechten Verschluss von innen durch das mittlere Loch nach außen fädeln und durch das gleiche Loch wieder nach innen. Für die richtige Spannung einfach immer mal zumachen und testen. Fest verknoten, Kordelenden abschneiden und abbrennen.

Und so sieht mein fertiges Fauxdori aus.  Von außen edel und schlicht, von innen praktisch und genau so, wie ich es will.













Wenn ihr euch wundert, warum ich gleich so viele gemacht habe: Ein Fauxdori ist auch ein tolles Geschenk!


Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei Creadienstag , Dienstagsdinge und Meertje sehen.

Sonntag, 22. März 2015

Messerleiste

Mein Trend, alles Platz sparend zu hängen, geht weiter. Seit gestern bin ich im Besitz einer Messerleiste. Selbst gekauft! Die Leiste ist aus Buchenholz und hat ein magnetisches Innenleben. Sie sieht wirklich toll aus und die Messer werden supergut gehalten.

Auslöser von det Janze waren neue „gute“ Messer, die wir als Weihnachtsgeschenk bekommen haben. Die wollte ich nicht gerne in der Schublade verschwinden lassen. Und da meine Küche mit 12 qm zwar nicht ganz winzig ist, aber bei 6 (!) Fenstern fast nur Unterschränke hat, ist manchmal der Platz rar. Nicht nur Stauraum, sondern auch hängegeeignete Wände. Auch mit dem freien Platz auf der Arbeitsplatte bin ich geizig und wollte keinen Messerblock. Deshalb war von Anfang an geplant, dass die Messer direkt vor dem Fenster hängen, das ¾ des Jahres sowieso von einer Wisteria üppig zugewachsen ist. Außerdem ist das genau in der Kommandozentrale der Küche, in der geschnippelt, gerührt, gewürzt und vorbereitet wird. Also exakt richtig.

Nun hängen Leiste und Messer und ich bin entzückt. Mir gefällt die Lösung ausnehmend gut, sowohl optisch als auch fürs Praktische.(Stört euch nicht an dem überquellenden Zwiebeltopf, gestern war Markttag.)

































Die Leiste hängt übrigens an Schrauben mit Abstandshaltern. So kann sie zum Fensterputzen leicht abgehängt werden. Genialistisch ;-)

Und weil dieser Post so schön  zu Luzia Pimpimellas Küchengeschichten passt, verlinke ich gleich mal dahin ;-)

Montag, 9. Februar 2015

Kabel-Organizer Tutorial

Der Kabelsalat all meiner kleinen Lieblinge wie Handy, Kindle usw. geht mir schon länger auf die Nerven. Außerdem habe ich ständig Angst, ein Ladekabel oder die Kopfhörer könnten ganz verschwinden. Vor allem unterwegs ist das immer blöd, wenn sich die Kabel in meiner großen Handtasche verstecken. Meist finde ich erst das Gesuchte, wenn ich den gesamten Inhalt der Handtasche unter den belustigten oder mitleidigen Blicken meiner Mitreisenden ausschütte. 

Dem habe ich nun hoffentlich Abhilfe geschaffen mit einem Kabel-Organizer (klingt gut, gell!?) für Faule. Die Kabel werden einfach in ein angenähtes Gummiband gesteckt und warten dort auf den nächsten Einsatz. Stecker, Adapter,  Speicherkarten und andere Teile ohne Kabel können in einem kleinen integrierten Reißverschluss-Täschchen aufbewahrt werden. Geschlossen wird die ganze Pracht mit einer Gummikordel,  also auch easypeasy ;-)

Und warum für Faule? Ha, der Nähaufwand ist überschaubar und auch für Ungeübte zu bewältigen. Sogar der Reißverschluss geht so einfach, dass es dafür wirklich keine Ausrede mehr gibt. Also, Mädels, Schluss mit Kabelsalat, ran an die Nähmaschine! Hier kommt das Tutorial dazu:

Den Stoff zuschneiden: 2 x 22 x 52 cm für die langen Bahnen, 2 x 22 x 10 als Innentäschchen. (Ich finde mein Täschchen hätte etwas breiter sein können, deshalb habe ich die Maße korrigiert.)
Gummiband (hier in weiß) zuschneiden: je 25 cm von 3 cm bzw. 1,5 cm Breite
Gummikordel (hier in rot): 35 cm lang
Reißverschluss: mind. 25 cm lang
Vlies: 1 x 22 x 52 cm (ich nehme gerne Bügelvlies, das verarbeitet sich einfacher)

Das Gummiband auf eine rechte Stoffseite aufstecken. Die Abstände sind bei mir:
16 cm zur oberen Kante, 12 zur unteren Kante, je 4 cm zur Seite hin. 











Am Anfang und Ende je 0,5 cm umbiegen und mehrfach quer
hin- und hernähen. Alle 3-4 cm eine Quernaht nähen, gut vernähen. Wenn man sich das vorher aufzeichnet, ist es einfacher.











Nun zum Reißverschluss: Die untere Kante (12 cm zum Gummiband!) so hinlegen, dass die rechte Seite nach oben zeigt. Darauf den Reißverschluss mit der guten Seite nach unten legen und darauf den Stoff für das Innentäschchen mit der linken Seite nach oben legen. Die 3 Schichten zusammen steppen. (Bei mir war die erste Naht etwas weit außen, deshalb habe ich noch mal etwas weiter innen genäht.)













Bügeln und mit der zweiten Reißverschlusshälfte ebenso verfahren. Den Reißverschluss nun unbedingt fast ganz öffnen, er dient uns später als Wendeöffnung!









Nun das Vlies auf die Rückseite einer der beiden langen Seiten bügeln.
Die Tasche mit Stecknadeln rechts auf rechts zusammen stecken wie folgt:
Die Seiten des Innentäschens sowie die komplette Außentasche. Dabei an den oberen Ecken mit einer Tasse o.ä. eine kleine Rundung in den Ecken anzeichnen. Die Gummikordel an den Enden verknoten und so in der Mitte der kurzen Seite zwischen die Stofflagen schieben, dass der lange Teil nach innen zeigt und nur der Knoten herausguckt. Mit einem Geradstich rundherum schließen (nur die untere Seite des Innentäschchens bleibt offen!). Beim Reißverschluss und bei der Gummikordel ruhig ein paar Mal hin- und hernähen.



 


 Die Nahtzugaben etwas zurückschneiden. In den Rundungen vorsichtig bis zur Naht hin einknipsen. Die Tasche durch das Innentäschchen wenden und die Ecken gut herausarbeiten.
Die Wendeöffnung schließen. Fertig!









Die Idee habe ich von hier, jedoch nach meinen Vorstellungen stark abgewandelt und vereinfacht. Aber der Vollständigkeit halber möchte ich das doch erwähnen ;-)

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei  Creadienstag und Meertje sehen.

Montag, 19. Januar 2015

Servietten mit Ruckzuck-Briefecken-Tutorial

Seit gefärbte Papierservietten wegen giftiger Farben in Verruf gekommen sind, geht bei mir der Trend eindeutig zu Stoffservietten. Okay, man muss sie waschen und bügeln, aber sie sind ungleich edler und werten jede Tischdeko auf. Und giftig sind sie schon mal gar nicht. Deshalb habe ich als nächstes "Schön und praktisch!"-Projekt Stoffservietten-Nähen gewählt.


Stoff dazu habe ich ja jede Menge und so fiel die Entscheidung auf nicht allzu große Servietten (33 cm, stoffmusterbedingt) mit schmalem Saum und Briefecken. Briefecken sollten es schon sein, weil das wirklich DIE ultimative Saumvariante bei Servietten ist. Genäht hatte ich bislang noch keine, aber man will sich ja auch weiterentwickeln...

Zuerst habe ich die Briefecken nach einer Anleitung aus dem Internet genäht. Das fand ich bei dem schmalen Saum ziemlich pfriemelig und außerdem auch aufwändig. Deshalb habe ich die Technik vereinfacht, sowohl was das Handling als auch den Zeitaufwand betrifft. Damit habe ich ruckzuck gerade mal schnell 15 Servietten genäht. Da soll mal jemand meckern ;-)






Hier das Tutorial zu meinen Original-Grimmskram-Ruckzuck-Briefecken  ;-)


Den Stoff zuschneiden: Gewünschte Serviettengröße plus 4 Zentimeter (damit wird der Saum jeweils 1 Zentimeter breit).
Auf der linken Stoffseite rundherum eine Gerade mit Abstand von 2 Zentimtern zum Rand ziehen.














Jede Kante bis zur Geraden umbügeln

Die Schablone (s.u.) exakt auf die linke Seite des Stoffes an den Ecken anlegen...

...und markieren.
Bei jeder Ecke die Stoffkanten rechts auf rechts legen, so dass eine Spitze entsteht, mit einer Stecknadel fixieren.
Entlang der markierten Linie absteppen; dabei ein, zwei mal hin und her nähen. Die Nahtzugabe knapp zurückschneiden und an den Ecken abschrägen.

















Die Ecken ausformen.
























Die Kante noch einmal umschlagen (als Hilfe dient der erste Umschlag) und bügeln.














Den Saum entlang knappkantig absteppen. Dabei immer bis zur Diagonale der Briefecke nähen, Nadel stecken lassen, Füßchen anheben und Stoff um 90 Grad drehen, Füßchen senken und weiter nähen.
















Keine Angst, das Prozedere liest sich aufwändiger als es ist. Es geht wirklich ruckzuck!

Ich habe übrigens außer bei einem Schritt (Ecken falten und fixieren) vollständig ohne Stecknadeln arbeiten können, nur mit exaktem Bügeln. Trotzdem ist alles ordentlich geworden.





































Für die Schablone einen dünneren Karton an zwei benachbarten Seiten gerade schneiden, so dass sie einen 90 Grad Winkel haben. An der Ecke auf beiden Seiten 22 Millimeter abmessen. Diese beiden Punkte mit einer Geraden verbinden. Entlang der Geraden die Ecke abschneiden.

Achtung: Diese Maße gelten nur für 1 cm Umschlag plus 1 cm Saumbreite. Sollte der Saum breiter werden, ändern sich die Maße. Beispiel: 1 cm Umschlag plus 3 cm Saumbreite ---> 62 mm abmessen. Oder 1 cm Umschlag plus 4 cm Saumbreite ---> 82 mm. Ich geben noch zu der Saumbreite 2 mm dazu, das kommt einfach beim Nähen besser hin. Für die Mathematiker unter uns: Saumbreite mal 2 plus 2 Millimeter ist die gewünschte Höhe bzw. Breite (hier im Bild die roten Zahlen). Das kann man gut an einem Stück Papier ausprobieren. Diese Angaben übrigens wie immer ohne Gewähr ;-)



Nachtrag: Wenn ihr euch für Servietten interessiert, guckt doch auch mal hier und hier.



Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei Creadienstag und Meertje sehen.

Montag, 29. Dezember 2014

Wandkalender DIY

Wir hatten immer einen großen Wandplaner in der Küche hängen, um die einzelnen Familientermine im Blick zu haben. Bei 6 Leuten war das auch nötig. Mittlerweile hat jeder ein Smartphone mit Kalenderfunktion, alle haben Führerschein (Mamataxi fällt weg!) und es sind nur noch wenige Termine übrig, die wirklich alle betreffen. Das bedeutet für den Kalender, dass es auch eine Nummer kleiner geht. Bei Dawanda hatte ich irgendwo mal einen schönen Kalender gesehen (ich weiß leider nicht mehr genau, wo) und den habe ich jetzt nachempfunden.


Dafür von einem alten Ordner die Klappe abschneiden, so dass der Heftmechanismus noch vorhanden ist.  Die Schnittkante mit Washi-Tape abkleben. Für die Aufhängung Ösen einschlagen. Das war's eigentlich schon.



Die einzelnen Monatsblätter kann man sich kostenlos aus dem Internet herunterladen, auf Wunsch inklusive der bundesweiten Feiertage und Ferientermine der einzelnen Bundesländer. Da lohnt es sich mal zu googeln. Ich habe meine Kalenderblätter hier gefunden. Wer es weniger gerade und akkurat mag, kann die Blätter natürlich auch von Hand schreiben, bunt anlegen und überhaupt seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei Creadienstag und Meertje sehen.