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Dienstag, 25. September 2018

Apple Orchard

Dieses Jahr ist ein Apfeljahr, die Bäume hängen überreich voll und ich wollte diesen Reichtum gerne für mich richtig zelebrieren. Mit Apfelkuchen, Apfelmuffins, Apfelringen, Apfelmost, und und und. Was lag näher, als auch die Herbstdeko dem Thema Apfel zu widmen? 
Zuerst musste ein Holzschild nach amerikanischem Vorbild her. Ich habe es am PC entworfen und dann auf Holz drucken lassen. Ja, das geht. Mir gefällt besonders gut daran, dass das Holz aus einzelnen Brettern besteht.

Dazu habe ich noch ein altes Brett mit Wäscheklammern beklebt und einfach Ausdrucke unterschiedlicher Apfelsorten daran geklemmt. (Die Vorlagen habe ich als Download bei Etsy gefunden.) Noch ein kleines Bild mit einem Rezept für Apple Pie und fertig war die Deko.

Rotkarierte Kissen auf der Bank, eine kleine Steige mit Äpfeln auf dem Tisch und fertig.

Dazu passen besonders gut meine Servietten mit Fransenkante, die ich schon 2016 genäht und hier gepostet habe. Wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr an den Kerzengläsern gerissene Streifen aus diesem Stoff erkennen.

Sonntag, 24. September 2017

Herbst

Ich bin wieder da. Mein letzter Post war im März, seither ist viel im richtigen Leben passiert, was gelebt, erlebt und verarbeitet werden musste. Mein Vater ist gestorben, meinen Mann bei einer Wahl unterstützt (und gewonnen!), ein neues Buch geschrieben. Da war weder Zeit noch Idee zum Bloggen. Jetzt ist zwar immer noch nicht nur Ruhe eingekehrt, aber der Kopf ist doch wieder frei.

Heute melde ich mich zurück, einfach mal mit einer herbstlichen Collage aus meinem Tomatenbeet. Die Ernte ist wohl zu Ende, aber die restlichen, vergammelten Tomaten haben so einen morbiden Charme, dass ich das gerne mal mit der Kamera festhalten wollte.

 Also, bis ganz bald! Genießt die schönen Herbsttage!!

Sonntag, 2. Oktober 2016

Walnüsse einkochen

Der Herbst ist da und mit ihm noch die letzten Früchte, die wir ernten können. In diesem Fall eher Nüsse als Früchte, nämlich Walnüsse. Wenn der Erntesegen groß ist, möchte man sie gerne für die kargen Monate konservieren. Unsere Freunde Katharina und Herbert haben uns eine einfache Methode verraten, Walnüsse durch Einkochen haltbar zu machen. Das Aufwändigste daran ist es, die Nüsse zu knacken. Tipp: Macht das abends in geselliger Runde, so geht es schneller und ist richtig kurzweilig.


Die Walnüsse müssen reif, aber nicht überreif sein. Das heißt, beim Knacken innen schon mehr braun, aber noch in der Beschaffenheit, dass man zwei Hälften erhält.

Die Nüsse knacken und auf einem Backblech ausbreiten. Bei 110 Grad Umluft so lange im Backofen trocknen bis kein Wasser mehr an der Scheibe kondensiert. Zwischendurch vielleicht mal ganz kurz die Backofentür öffnen, damit der Wasserdampf abziehen kann.

Walnüsse heiß und trocken in sehr saubere Twist-off-Gläser füllen, fest verschließen und noch mal 30 Minuten bei 110 Grad in den Ofen stellen.

Die Walnüsse bleiben bei dieser Methode knackig und lassen sich so bis zu 1 Jahr aufbewahren. Man hat sie schnell zum Backen und Kochen zur Hand und sie versperren keinen Platz im Eisschrank.


Nur Nüsse sammeln, die bereits unten liegen. Es bringt nichts, mit einem Stock Nüsse zu rütteln. Diese Nüsse sind noch nicht wirklich reif!!
Übrigens, nicht an allen Walnussbäumen in der Landschaft kann gesammelt werden. Oft gehören die Bäume einem Bauern, sind also fremdes Eigentum. Für den Bauern bedeuten die Walnüsse vielleicht eine wichtige Zusatzeinnahme. Das gilt auch für Apfel- und andere Obstbäume. Also, bitte vorher einfach mal erkundigen!

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei Creadienstag , Dienstagsdinge und Meertje sehen.

Montag, 5. Oktober 2015

Fingerlose Handschuhe

Es wird schon kühler, aber für die dicken Wintersachen reicht es doch noch nicht. Übergangskleidung ist das Zauberwort. Und die Übergangsmode für die Hände sind einfach fingerlose Handschuhe. Sie halten warm, aber auch nicht zu viel. Man kann prima damit noch greifen und machen und ein modisches Accessoire sind sie auch noch. Na also!

















Die Handschuhe habe ich nach der Vorlage hier gestrickt. Die Anleitung musste ich mehrfach lesen, bis der Groschen gefallen ist. Aber dann habt sie sich als unschlagbar einfach herausgestellt. Mit 4er Nadeln und entsprechend dicker Wolle war das ein Tagesprojekt. Das liebe ich sowieso, wenn es auch mal schnell geht.

Das Schwierigste war, die richtige Maschenzahl herauszufinden. Ich bin bei 33 Maschen für den Anschlag gelandet. Die restlichen Maße habe ich einfach mal 11/13 genommen und bin damit gut hingekommen. Jetzt kann der Herbst kommen!


Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei  Creadienstag und Meertje sehen.

Mittwoch, 2. September 2015

Bayerischer Abend

Der Herbst naht und damit die Oktoberfestzeit. Der Kenner weiß ja, das dieses schon im September gefeiert wird. Daher bin ich mit meinem bayerischen Abend genau richtig.

Was gehört dazu? Brezen (für alle Nicht-Bayern: Laugenbrezeln), Radi (Rettich, dünn aufgeschnitten und gesalzen), Bierknacker, Obatzda, Eiersalat, und natürlich ein deftiger Wurstsalat. Das ganze wird natürlich mit Bier serviert. Ob Pils, Export, Weizen hell oder dunkel oder sogar ein alkoholfreies, das ist Geschmacksache. Auf jeden Fall wird's deftig.

Für den Obatzda nimmt man am besten einen milden Brie oder Camembert. Das Rezept gibt es in Bayerischem O-Ton hier. Keine Angst, die hochdeutsche Übersetzung ist auch dabei.































Für den Wurstsalat Lyoner oder Fleischwurst in feine Streifen schneiden. Dazu kommt eine fein gehackte Zwiebel sowie ein Apfel und Essiggurken ebenfalls klein geschnitten.  Das Dressing besteht aus 8 EL Öl, 2 EL Essig, Salz und Pfeffer. Alles zusammenmischen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.








Der Eiersalat ist auch ganz einfach: 6 Eier kochen, pellen und klein hacken. Mit 5 EL Mayonaise, 2 TL Senf, 1-2 EL Zitronensaft, gehacktem Schnittlauch, Salz und Pfeffer verrühren.

 Alles schnell gemacht und lecker. Ozapt is!!

Montag, 10. August 2015

Origami Marketbag kariert

Heute habe ich mal wieder eine Origami Marketbag gemacht. Googelt einfach mal, mittlerweile kursieren ganz viele Tutorials dazu im Netz. Der karierte Stoff gefällt mir nicht nur gut, er ist auch durchgewebt und damit hat die Tasche eine schöne Innenansicht. Passend dazu hatte ich noch einen Rest weißes Leder, damit habe ich den Griff gemacht. Zünftig, man könnte glatt damit aufs Oktoberfest gehen ;-)

























Vor fast 2 Jahren habe ich hier schon mal eine Origami Marktebag gepostet. Aber mit Karos ist diese noch viel schöner !

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei  Creadienstag und Meertje sehen.
Bei der Linksammlung "Beutel statt Tüten" mache ich auch mit.

Samstag, 22. November 2014

Schlehenlikör

Von meinem selbst angesetzten Quittenlikör habe ich hier schon berichtet. Neu im Schrank ist seit gestern eine Flasche Schlehenlikör. Natürlich bereits probiert und für sehr gut befunden.




































Schlehen wachsen bei uns wild an den Wald- und Wiesenrändern. Dieses Jahr hingen die Büsche richtig voll mit den dunkelblauen Beeren. Da ich beim Spazierengehen gerne etwas sammle, egal ob Tannenzapfen, Früchte oder schöne Steine, habe ich im Oktober unten bei uns im Tal Schlehen gesammelt.

Eigentlich soll man Schlehen erst nach dem ersten Frost ernten. Bei Minusgraden soll sich der Gerbsäuregehalt in den Früchten reduzieren. Wie und warum das so ist, konnte ich noch nicht so genau herausfinden. Eine Theorie besagt, dass sich bei Frost mehr Zucker bildet. Also habe ich die Schlehen nach dem Waschen in den Gefrierschrank gesteckt. Eine andere Theorie sagt, dass sich die Gerbstoffe in die anderen Pflanzenteile zurück ziehen. Dann hilft auch das Einfrieren nichts. Schaden tut es aber auch nicht ;-)





















Nach 3-4 Tagen im Gefrierschrank habe ich die Schlehen mit braunem Kandiszucker und Wodka angesetzt. Noch vorsichtig mit dem Kartoffelstampfer quetschen, um die Außenhaut der Schlehen etwas anzureißen, und dann am warmen, (oft) sonnigen Küchenfenster stehen lassen.

































So sah also die Mischung vor etwa 5 Wochen aus. Ich habe das Glas immer mal wieder vorsichtig geschüttelt. Der Kandis löst sich im Laufe der Wochen ganz auf und der Alkohol zieht die Aromen  aus den Schlehen. Gestern habe ich den Schlehenlikör für fertig erklärt, durch ein Sieb abgegossen und in eine schöne Flasche gefüllt. Von der Farbe geht er mehr ins Rötliche. Im Vergleich dazu: Der Quittenlikör ist eher goldgelb. Geschmacklich ist  Schlehenlikör etwas ganz Feines. Ich trinke ja sehr selten Schnaps oder Likör, aber da kann ich schon mal schwach werden.































Also, raus in die Natur und nachsehen, ob noch Schlehen hängen. Bei uns war jetzt auch schon Nachtfrost ;-)

Montag, 17. November 2014

Leinen trifft Holz


Ein Rest, der von Omas altem Leinenhandtuch nach der Quiltnäherei noch übrig war, ergab gerade noch ein Stoffherz. Als Aufhängung habe ich Holzkugeln auf eine Kordel gefädelt. Zuerst 3 kleinere, damit der Übergang zum Herz etwas gemäßigter ist. Dann größere. Sieht fein aus und passt wunderbar zu meinem Ton-inTon-Quilt.

































Zum Fotografieren musste ich allerdings nach draußen gehen, da ich innen mit der künstlichen Beleuchtung so viele unschöne Schatten auf dem Bild hatte. Wenn ihr genau hinschaut, erkennt ihr, wie der Wind die Flamme "wegbläst".

































Die Kombination altes Leinen und Holz sieht gleichzeitig rustikal und edel aus. Gefällt mir gut!

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Montag, 20. Oktober 2014

Geisterstunde...

oder, wie der König bei Ritter Rost sagt: "Ich wollte schon immer mal einen kleinen Geist haben!" Der schwebt jetzt gar gruselig über unserem Esstisch und wartet auf Halloween.






Der Geist ist aus einem weißen Stoffrest. Um den Stoff richtig steif zu bekommen, habe ich einen Esslöffel Speisestärke mit wenig Wasser angerührt und dann mit 700 ml Wasser einmal aufkochen lassen. Rühren nicht vergessen! Etwas abkühlen lassen und den Stoff gut in der Flüssigkeit baden. Ausdrücken und auf ein vorbereitetes "Trockengestell" drapieren.









Nun muss der Stoff gut durchtrocknen. Das kann ein paar Stunden dauern. Wenn er trocken ist, ist er wunderbar steif geworden. Nun noch mit Edding dem Gespenst Augen aufmalen, einen Faden zum Aufhängen am Kopf befestigen, dann kann die Geisterstunde kommen.

































Das Gespenst hier besteht nur aus Stoff, keine Stütze oder so. Irgendwie verblüffend! Mit dieser Methode kann man auch nicht-gruselige Dinge wie Bänder und Schleifen versteifen. 

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei  Creadienstag und Meertje sehen.

Montag, 13. Oktober 2014

Herbst-Armreif

Diesen Armreif wollte ich den ganzen Sommer schon machen, aber irgendwie war es immer zu warm dafür. Jetzt im Herbst ist er dagegen genau richtig und könnte  zu meinem Lieblings-Accessoire werden.

Das Innenleben ist ein Ring aus sehr festem Karton. Ich habe in einer Textilfabrik eine Pappröhre mit genau dem richtigen Durchmesser gefunden und durfte sie mit nach Hause nehmen. Davon habe ich mir ein etwa 2  Zentimeter breites Stück abgesägt.

Für die Strickhülle habe ich ein Rechteck gestrickt, das in Länge und Breite etwa gepasst hat. So ganz genau kommt es nicht darauf an, weil sich der Streifen ja auch noch dehnen kann. Als einziges Muster habe ich einen halben Zopf eingestrickt.
Die schmalen Seiten zusammen nähen, den Streifen um den Pappring legen und die Längsnaht schließen. Isser nisch schee? Und zu meinen neuen Stiefeln passt er auch noch!

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei  Creadienstag und Meertje sehen.

Montag, 6. Oktober 2014

Alles paletti? Noch'n Kürbis

Wie gesagt, dieses Jahr haben es mir die Kürbisse angetan! Dabei habe ich noch nicht mal einen zum Kochen oder Backen genutzt. Das kommt aber ganz bestimmt ab der nächsten  Woche, wenn es bei mir wieder ruhiger wird. Ich war übrigens das lange Wochenende in unserer Partnerstadt in der Toskana und habe dort wunderbare Torteloni mit Kürbisfüllung gegessen. Aber ich schweife ab....

































Dieser große Kürbis wurde nach meinen Vorgaben wieder mal von meinem Sohn Jakob aus Palettenbrettern gesägt und zusammengeschraubt. Ich habe ihn ganz leicht orange angemalt, damit die Maserung noch gut durchkommt. Jetzt steht er vor unserer Haustür, darüber werden gerade die Blätter vom Wilden Wein rot. Ich freu mich jedes Mal, wenn ich den Kürbis anschaue!!

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei  Creadienstag und Meertje sehen.
Außerdem  verlinke ich meine Kürbisse bei der Herbstzauber-Linkparty.

Montag, 29. September 2014

Kürbis-Trio

Heute mal wieder eine Kürbis-Variation. Das ist dieses Jahr anscheinend echt mein Herbst-Thema.

































Und so geht's: Vier- oder rechteckige Stücke aus Holz zuschneiden. Diese hier haben die Maße 8 x 6 cm. Mein Sohn J. war so nett, sie mir auf die Längen 27, 20 und 13 cm zu sägen und schön glatt zu schleifen. Danke nochmal dafür!!
Zuerst habe ich die Kürbisse mit weißer Wandfarbe grundiert (war halt da), dann mit Klebeband und Klebepunkten das Muster geklebt und mit Abtönfarbe in Terracotta gestrichen. Nach dem Trocknen die Klebeflächen entfernen.  (Eigentlich sollten die Ränder gestochen scharf sein, das hat aber nicht geklappt. Hat vielleicht jemand einen Tipp für mich, wie das besser funktioniert? Ich wäre sehr dankbar dafür!!) Mit Schleifpapier noch die Kürbisse anschleifen, so bekommen sie einen Vintage-Look.
Aus einem etwa daumendicken Ast kleine Stücke für die Stiele sägen und mit Heißkleber anbringen. Schööön!

Die Idee hab ich aus dem Internet, weiß aber leider nicht mehr genau, woher.

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei  Creadienstag und Meertje sehen.
Außerdem  verlinke ich meine Kürbisse bei der Herbstzauber-Linkparty.

Freitag, 19. September 2014

Kürbis-Tasche

Heute möchte ich mal ein bisschen mit den Nähkünsten meiner Tochter angeben: Diese Kürbis-Tasche ist aus wunderschönen Herbststoffen entstanden. Sie kann an die Wand gehängt und mit Blättern oder anderer Deko gefüllt werden. Meine Tochter hat sie schon vor 2 Jahren genäht, aber ich bin immer noch stolz darauf!


 Die Vorlage für die Tasche ist aus dem Buch "Easy Does It For Autumn" von Art to Heart.

Dienstag, 16. September 2014

Kürbis-Bausatz

Rätsel: Was ergibt ein Kürbis....


















... plus  ein paar Holzstücke und Nägel?

Richtig, einen Halloween-Kürbis ;-)

Damit kann der Kürbis mal froh und mal traurig aussehen.
  






























Holzreste passend zurecht schneiden und pro Teil ein Loch vorbohren. Holz und Nagelköpfe mit schwarzer Farbe anstreichen. Mit Schleifpapier die Farbe an den Kanten abschleifen. Und dann einen großen Kürbis kaufen gehen ;-)

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei  Creadienstag und Meertje sehen.
Außerdem  verlinke ich meinen "Mood-Kürbis" (Originaltext Mona, s.u.) bei der Herbstzauber-Linkparty.

Sonntag, 14. September 2014

Tutorial Paper-Piecing

Heute möchte ich euch gerne am Beispiel eines Kürbis-Miniquilts zeigen, wie Paper-Piecing geht. Paper-Piecing ist eine einfache Methode, kleinere Stoffstücke sauber zusammen zu nähen. Es wird auch Foundation-Piecing oder Nähen nach Zahlen genannt.


Druckt euch zuerst die Vorlage auf normales Druckerpapier aus. Ich nähe immer direkt auf Papier und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Die Linien scheinen auch auf der Rückseite durch und man kann gut damit arbeiten. Die Vorlage für den Kürbis könnt ihr euch hier herunterladen.

























Nun sucht ihr euch passende Stoffreste aus. Das können ruhig kleine Stücke sein, sie sollten allerdings gerade für Anfänger doch deutlich größer als das zu benähende Feld sein. So tut man sich leichter.



























Wir beginnen mit Teil B.
Das Stoffstück für Feld 1 auf die Rückseite des Papiers so platzieren, dass es das Feld gut abdeckt und an den Feldrändern mindestens 1 cm übersteht. Rechte Seite ist oben. Nun Stoff für Feld 2 so rechts auf rechts auf den Stoff 1 legen, dass er an der Kante zu Feld 2 ebenfalls 1 cm übersteht. Nach dem Nähen wird der Stoff ja herumgebügelt und bedeckt dann Feld 2. Hier noch mal scharf überlegen, ob alles richtig liegt, damit kein Denkfehler passiert!

 






















Auf der Papiervorderseite die Linie zwischen Feld 1 und 2 nähen. Ich nehme dafür einen Geradstich (1.5 lang) und vernähe Anfang und Ende mit ein paar Stichen. So sieht das Ganze dann wieder auf der Rückseite aus.




























Das Vorlagenpapier an der Naht so nach hinten klappen, dass die Nahtzugaben leicht auf 1 cm zurückgeschnitten werden können. Ich nehme dazu einen Rollschneider und ein langes Lineal, es geht aber auch mit einer Schere.





















Stoff 1 und Stoff 2 nun vorsichtig an der Naht auseinanderbügeln. Das Stoffstück für Feld 3 rechts auf rechts auf Stoff 2 legen, auf der Papiervorderseite die Linie zwischen Feld 2 und 3 nähen. Nahtzugaben zurückschneiden und die Stoffe auseinander bügeln. So fortfahren, bis alle Felder genäht sind.



















Hier kann man gut erkennen, wie der Stoff für Feld 4 aufgesteckt wird. Nach dem Nähen und Bügeln bildet er eine Ecke des Quilts.


Hier sind alle Stücke für den Kürbis genäht. Sieht etwas unordentlich aus, das wird aber. 

 













 Die Ränder entsprechend der Vorlage schneiden. Jetzt sieht es schon besser aus.


















Jetzt kann das Papier vorsichtig rausgerissen werden. Das geht relativ gut, da die Nähte wie eine Perforation wirken.






















Teil A nach der gleichen Methode arbeiten und die Ränder gerade schneiden. (Ich habe hier die Farben bei Feld 1 und 2 verwechselt, das war in diesem Fall aber nicht tragisch.) Teil A und B rechts auf rechts aufeinanderlegen und zusammen nähen. Fertig ist unser Kürbis! 

Ich habe für den Rand Stoffstreifen von 4 cm Breite an die Seiten genäht und ausgebügelt. Rückseitenstoff und ein Volumenvlies etwas größer zuschneiden. Rückseitenstoff rechts auf rechts auf den Kürbis auflegen, darauf das Volumenvlies. Nun rundherum absteppen, dabei eine Wendeöffnung von 6-8 cm lassen. Nahtzugaben zurückschneiden und den Quilt wenden. Die Ecken schön ausformen, das geht am Besten mit einem stumpfen Stift. Die Wendeöffnung von Hand schließen. Die fertige Größe ist etwa 20 x 20 cm.





































Wer will, kann jetzt noch entlang der Nahtlinien von Hand oder mit der Nähmaschine quilten.
Den Miniquilt mit 2 Knöpfen und etwas Bast  aufhängen. Wenn man statt Volumenvlies Thermolam nimmt, kann man auch Topflappen daraus machen.  So verbrennt man sich garantiert nicht die Finger.

Nach der Paper-Piecing-Methode habe ich auch die Weihnachtskarten genäht. Im Netz findet man viele Vorlagen dazu. Die Vorlage für den Kürbis habe ich von hier.

Dienstag, 2. September 2014

Kürbis gewrappt

Wieder zuhause und der Herbst ist da. Und das ist echt gut  so, da hab ich richtig Lust drauf. Deshalb zeige ich euch heute mal eine erste Kürbis-Impression:

































Der Kürbis ist schnell gemacht. Man braucht 1 Rolle Klopapier, ein Stück Treibholz und Juteband. Ich habe  in der Raiffeisen-Genossenschaft Juteband gefunden. Eine Packung hat 7,5 cm x 3 m, für den Kürbis habe ich etwa 1,5 Packungen gebraucht.
























Einfach das Juteband um das Klopapier wickeln, durch die Mitte zurück, wieder weiterwickeln usw. Beim Wickeln immer fest anziehen, so entsteht die Kürbisform von ganz alleine. Am Schluß das Ende in der Mitte verstecken. Ein  Stück Treibholz dient als Stiel.


























Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei Creadienstag und Meertje sehen. 

Außerdem  verlinke ich meinen "Mood-Kürbis" (Originaltext Mona, s.u.) bei der Herbstzauber-Linkparty.