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Donnerstag, 18. Oktober 2018

Schneidebretter-Ständer

Ich habe meine Schneidebretter am Herd hinten ganz rechts stehen. Das ist praktisch für mich und lässt mir die Arbeitsplatte, wo ich schneide und schnippele, schön frei. Ich hatte mich in der Vergangenheit öfter mal darüber geärgert, dass die Bretter ins Rutschen kamen und der Krug mit den Rührlöffeln deshalb umfiel. Hier könnt ihr das Chaos noch sehen.
Mittlerweile habe ich eine ganz einfache Lösung dafür gefunden: Einen Schneidebretter-Ständer.


Ich habe aus einer schönen Weinkiste so ein Viertel herausgesägt, dass es genau neben den Herd passt.

Damit haben die Bretter nach vorne eine Rutschhemmung. Die linke Seite ist offen, damit ich die Bretter gut hineinschieben kann. Der Ständer selbst wird durch das Gewicht der Bretter fixiert.

Ich konnte nicht widerstehen und habe noch mit einer selbst geschnittenen Schablone "Wooden Cutting Boards" draufgetupft. Ich steh gerade so auf Farmhousekitchen.
Dat Janze noch mit Klarlack abwaschbar gemacht und fertig. Kleiner Aufwand und in der Praxis hat sich der Ständer schon prima bewährt.































Übrigens, in dem kleineren Krug seht ihr ganz viele Esslöffel. Die habe ich von meinem Vater geerbt und benutze sie jetzt als Probier- und Abmess-Löffel. Seit ich die Löffel da stehen habe, empfinde ich es immer als kleinen Luxus, nicht extra an die Besteck-Schublade zu müssen. Und ich werde immer an meinen Vater erinnert ;-)

Mittwoch, 22. November 2017

Teeregal


Wenn es draußen kälter wird, wird es drinnen wieder gemütlich. Kerzen und Tee dürfen dabei auf keinen Fall fehlen. Jetzt ist bei mir anscheinend auch noch so eine Art Nestbau-Trieb dazu gekommen. Ich habe auf dem Martinsmarkt ein wahrlich riesiges Schaffell für unsere Bank erstanden und mit neuen Kissen ausgestattet. Ein neues Teeservice war auch fällig, nachdem meine alte Kanne vor kurzem kaputt gegangen ist. Und da ich ja auch so gerne Regale in meine Küche baue, gab es dazu noch ein kleines, aber feines Teeregal. Meinen Teevorrat habe ich ordentlich in Teedosen umgepackt und etikettiert, das neue Service findet auch seinen Platz darauf und an den Porzellanknöpfen prangt erst einmal Weihnachtliches. Schön und praktisch!




Montag, 2. Januar 2017

Topflappen

Am Neujahrsmorgen, als noch alle schliefen, hatte ich es in meinem kleinen Arbeitszimmer ganz ruhig und gemütlich. Ich habe gar nichts Großes gemacht, nur aus den Resten von den Shoppern ein paar Topflappen genäht und gefärbt. Ging schnell, hat Spass gemacht und Topflappen kann man immer gebrauchen!

Die Labels sind diesmal aus SnapPap, Stempel und Textilfarbe selbstgemacht. So sind die Topflappen auch waschbar.

Die Aufhängung ist wie immer bei mir etwas größer. So kann ich die Topflappen besser an einen Haken an der Reling hängen.


Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei Creadienstag , Dienstagsdinge , Handmadeontuesday und Meertje sehen.

Montag, 26. Dezember 2016

Praktische Shopper!

Nun ist Weihnachten fast vorüber und ich kann einen Teil der Taschen zeigen, die ich dieses Jahr zum Verschenken genäht habe. Zum Glück habe ich daran gedacht, vor dem Fest wenigstens einige davon zu fotografieren.

Die Taschen sind geräumig, robust und tragen schon mal den Einkauf vom Wochenmarkt nach Hause. Durch unterschiedliche Färbung und Größe ist jedes Stück ein Unikat.































Die Taschen sind aus Canvas und mit Batikfarbe gedippdyed (sprich: gedippdeit, neudeutsch für in Farbe getunkt). Sie haben als praktisches Innenleben ein Täschchen mit Reißverschluss und einen Karabiner für die Schlüssel. Die Länge der Lederriemen habe ich so gewählt, dass man sie entweder in der Hand oder über die Schulter tragen kann. Und das Tüpfelchen auf dem i sind meine neuen "Grimmskram"-Label aus SnapPap.






























Ein Teil der Taschen wurde in Jeansblau gefärbt, ein Teil in Olivgrün. Beides harmoniert gut mit der Farbe des Leders.

Hier noch mal ein Blick auf das Innenleben.



Und tadaaaa: die neuen Etiketten!!! Sinnsenichschöööön?


Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei Creadienstag , Dienstagsdinge , Handmadeontuesday und Meertje sehen.

Montag, 8. Februar 2016

Handarbeitskorb

Zur Entstehung meines neuen Handarbeitskorbes haben zwei Dinge beigetragen: Erstens habe ich kürzlich irgendwo gelesen, dass der erste Blick beim Betreten eines Zimmers in die diagonal entgegengesetzte Ecke geht. In unserem kleinen Wohnzimmer geht also das Augenmerk direkt in die oft etwas kreativ chaotische Ecke mit meinen diversen Wollknäueln, die gerade in Gebrauch sind. (Ja, Ehre schwöre, ich brauche sie wirklich unbedingt alle!! Ja, gerade jetzt!!! Jaaa, und auch gerade hier!) Also bot es sich an, die Wolle in eine für das Auge gefälligere Aufbewahrung zu geben. Und da kommt zweitens die Tatsache zum Tragen, dass ich schon länger mal etwas mit Seil machen wollte und zu diesem Behufe auch schon mal 100 Meter desselben geordert hatte. Kann man ja immer mal gebrauchen...



Ich beschloss also, aus Seil einen Korb zu nähen, der groß genug ist, um die Knäuel und Strickteile zu fassen. Und er sollte auch irgendwie zu schließen sein, um die Ecke aufgeräumter erscheinen zu lassen. Nach der Anleitung hier ging ich auch frisch ans Werk, um nach dem dritten missglückten Versuch frustriert aufzuhören. Das hat ja so gar nicht geklappt. Wird halt geklebt. Bis die Heißklebepistole aufgeheizt war, hab ich dann doch noch mal probiert, und plötzlich lief det Janze (Achtung, Wortspiel!) wie am Schnürchen. Ha, genäht ist ja sowieso viel schöner und die Fingerkuppen schont es auch ;-)
















Das Nähen ist dann warum auch immer relativ einfach gewesen, hat aber dennoch seine Zeit gedauert. Ich habe Baumwollseil 5 mm Stärke genommen, mit etwas dickerem Seil hätte ich wahrscheinlich schneller ein ebenso schönes Ergebnis erzielen können. Muss man aber erst mal austesten.


































Den Stoffverschluss habe ich insgesamt 4 (in Worten: VIER!!) mal genäht, aber Versuch macht ja bekanntlich kluch, oder so. Auf jeden Fall hat auch der noch mal echt Nerven (und Stoff) gekostet. Aber jetzt bin ich doch zufrieden mit der Lösung. In natura sieht sie allerdings schöner aus als auf dem Foto.

Der Korb ist leicht und doch stabil. Man kann ihn gut überall mit hin nehmen und er bringt eine Menge Ordnung in die Ecke im Wohnzimmer.


Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei Creadienstag , Handmadeontuesday , Dienstagsdinge und Meertje sehen. 

Mittwoch, 3. Februar 2016

Retro-Charlie Bag

Hier seht ihr meine erste Charlie-Bag aus altem Leinen. Man sieht dem Leinen die Jahre schon an. Es hat ein paar vergilbte Flecken und ist auch sehr unregelmäßig gewebt. Aber genau das mag ich! Ich finde, Leinen hat wie kein anderer Stoff Charakter und Struktur. Selbst wenn es knittert, knittert es edel…































Das Innenfutter ist rotweißes Karo, das Gurtband rotweiß gestreiftes Baumwollband. Ich habe die Tasche nach der Methode von Frau Kännchen genäht und war sehr zufrieden damit. Wenig Stoffverbrauch, schnelles Ergebnis. Als i-Tüpfelchen habe ich noch einen Turnschuh mit T-Shirt-Folie aufgebügelt. Da bin ich mir allerdings noch nicht ganz sicher, ob mir das gefällt. Was meint ihr??


Der Turnschuh ist übrigens ein "Buchstabe" aus dem Font „Cool Stuff“. Auch die anderen Buchstaben davon sind wirklich cool...

Mit der Charlie Bag gehe ich auch zur Linksammlung  "Beutel statt Tüten" .

Samstag, 30. Januar 2016

Servietten mit Fransenkante

Der übrig gebliebene Stoff vom Ragtime Quilt wurde zu Servietten verarbeitet. Und weil sich der gewebte Stoff so gut dazu anbietet, sind es Servietten mit Fransenkante geworden. Das passt gut zum rustikalen Stil und geht vor allem schnell und einfach.

- Den Stoff nach Möglichkeit nicht vorwaschen.  An einem kleinen Rest kann man ausprobieren, ob sich gut Fäden ziehen lassen.

- Im Faden gefärbter Stoff ist für diese Art Servietten besser als bedruckter, da beide Seiten "schöne" Seiten sind.

- Mit der Stoffschere (nicht mit dem Rollschneider!) ein Quadrat fadengerade schneiden. Ich habe eine Seitenlänge von 36 Zentimetern gewählt, da habe ich bei einer Stoffbreite von 110 Zentimetern drei Servietten raus bekommen. Das fadengerade Schneiden geht besonders gut bei gewebten Karos. Bei anderen Stoffen hilft es, eventuell einen Faden zu ziehen.

- Das Quadrat rundherum 1 Zentimeter zum Rand mit kleiner Stichlänge absteppen. Anfang und Ende vernähen.

- Nun können am Saum die Fäden herausgezogen werden. Eine Stecknadel ist dabei ein prima Hilfsmittel. Das war schon alles.







Übrigens, wie man Servietten mit Briefecken näht, habe ich hier gezeigt.


Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei Creadienstag , Handmadeontuesday , Dienstagsdinge und Meertje sehen. 

Dienstag, 10. November 2015

Das Ideenbuch für Einfälle statt Abfälle

Mein neues Buch "Statt Plastik" ist seit dieser Woche im Handel. Ein Kreativbuch für alle, die ihre Nutzung von Plastik – insbesondere von einmalig genutztem »Wegwerf-Plastik« – im Alltag verringern möchten und Spaß am Selbermachen haben.

Mehr als 60 Ideen für selbst gemachte Alltagsbegleiter: für Einkauf, Haushalt, Wäsche und Bad sowie rund ums Baby.
Neugierig geworden? Hier ein paar Beispiele: Der einfach genähte Obst-Wiegebeutel aus Baumwolltüll macht die Plastiktüte genauso überflüssig wie das gehäkelte Einkaufsnetz in Bonbonfarben. Praktische Lunch Bag und selbst gemachtes Bienenwachs-Wrap halten Lebensmittel frisch. Mit nur fünf Zutaten ist die Zahnpasta schnell gemacht und obendrein die Verpackung gespart. Und das genähte Windelhöschen ersetzt viele, viele Wegwerfwindeln.
Auf Plastik zu verzichten, kann eine echte Bereicherung sein!

Hier und hier habe ich schon mal über das Buch geschrieben. Auf www.statt-plastik.de  könnt ihr euch noch genauer informieren. Schaut doch immer mal rein ;-)

Montag, 10. August 2015

Origami Marketbag kariert

Heute habe ich mal wieder eine Origami Marketbag gemacht. Googelt einfach mal, mittlerweile kursieren ganz viele Tutorials dazu im Netz. Der karierte Stoff gefällt mir nicht nur gut, er ist auch durchgewebt und damit hat die Tasche eine schöne Innenansicht. Passend dazu hatte ich noch einen Rest weißes Leder, damit habe ich den Griff gemacht. Zünftig, man könnte glatt damit aufs Oktoberfest gehen ;-)

























Vor fast 2 Jahren habe ich hier schon mal eine Origami Marktebag gepostet. Aber mit Karos ist diese noch viel schöner !

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei  Creadienstag und Meertje sehen.
Bei der Linksammlung "Beutel statt Tüten" mache ich auch mit.

Montag, 6. Juli 2015

Wasserwunderdingens

Ich bin keine Gärtnerin. Traurig, aber wahr. Sogar mein Basilikum am Küchenfenster hat entweder nasse Füße oder er sieht jämmerlich verdurstet aus. Noch schlimmer wird's, wenn ich mit meinem Mann ein paar Tage unterwegs bin. Nicht, dass das Haus verwaist wäre. Gott bewahre! Aber an Blumengießen denkt die liebe Nachkommenschaft nun mal eher nicht. Aber TADAAAA, jetzt habe ich die Lösung: Ein DIY-Selbstbewässerungssystem, das für meine Pflanzen den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten kann.


Also: Zuerst muss eine Glasflasche so präpariert werden, dass sie keinen Boden mehr hat. Dazu kann man sie mit einem (Baum-)Wollfaden umwickeln. Der Faden wird mit Nagellackentferner getränkt und angezündet. Dann die Flasche gleich in kaltes Wasser stecken. Nun sollte der Flaschenboden abspringen. Bei mir hat er das nicht ganz gleichmäßig rund gemacht, aber das stört keinen großen Geist. Damit ist schon unser Wasserwunderdingens fertig.

Man steckt die (natürlich offene!) Flasche mit dem Flaschenhals in die Erde und füllt Wasser hinein. Die Flasche gibt nun nach und nach das Wasser an die Erde ab. Je nach Hitze, Flaschengröße und Durst der Pflanzen kann das unterschiedlich lange dauern. Bei normalem Wetter, nicht bei dieser Bullenhitze, können die Pflanzen so auch schon mal einen Kurzurlaub gut überdauern.
Hier seht ihr übrigens meine Pfefferminzplantage samt (fast unsichtbarer) Bewässerungsflasche in einer alten Weinkiste vor der Haustür.

Das Ganze könnte man auch mit PET-Flaschen machen. Wollte  ich aber nicht, ich benutze ja nach Möglichkeit  kein Plastik mehr.


Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei  Creadienstag und Meertje sehen.

Montag, 27. April 2015

Glaskunst im Alltag


Heute zeige ich mal das Werk einer lieben Freundin. Sie ist gelernte Glasmalerin und macht außer kunstvollen Glasfenstern gelegentlich superschöne Schalen und andere Dinge. Diese Schale war ein Geschenk an mich und dient seitdem als Obstschale. Die Schale ist groß, praktisch (da abwaschbar, auch wenn mal was gegammelt ist), erstaunlicherweise gar nicht empfindlich und dazu auch noch wunderschön anzuschauen. Sozusagen Kunst im Alltag.
Mit den Fotos mache ich es mir einfach: Ich gehe von der Detailaufnahme zum etwas größeren Ausschnitt, zur ganzen Schale und dann noch Schale in Funktion samt Äpfeln. Ich denke, die Fotos sprechen für sich.




Ich weiß nicht, ob es am Alter liegt, an der Zeit oder an sonst was, ich lege immer mehr Wert auf Dinge, zu denen ich einen persönlichen Bezug habe. Selbstgemacht, von einer Freundin, ich kenne den Handwerker usw. wird mir immer wichtiger. Dafür habe ich lieber wenige, aber schöne,  hochwertige und praktische Dinge. Auch eine Art Luxus!

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei  Creadienstag und Meertje sehen.

Sonntag, 22. März 2015

Messerleiste

Mein Trend, alles Platz sparend zu hängen, geht weiter. Seit gestern bin ich im Besitz einer Messerleiste. Selbst gekauft! Die Leiste ist aus Buchenholz und hat ein magnetisches Innenleben. Sie sieht wirklich toll aus und die Messer werden supergut gehalten.

Auslöser von det Janze waren neue „gute“ Messer, die wir als Weihnachtsgeschenk bekommen haben. Die wollte ich nicht gerne in der Schublade verschwinden lassen. Und da meine Küche mit 12 qm zwar nicht ganz winzig ist, aber bei 6 (!) Fenstern fast nur Unterschränke hat, ist manchmal der Platz rar. Nicht nur Stauraum, sondern auch hängegeeignete Wände. Auch mit dem freien Platz auf der Arbeitsplatte bin ich geizig und wollte keinen Messerblock. Deshalb war von Anfang an geplant, dass die Messer direkt vor dem Fenster hängen, das ¾ des Jahres sowieso von einer Wisteria üppig zugewachsen ist. Außerdem ist das genau in der Kommandozentrale der Küche, in der geschnippelt, gerührt, gewürzt und vorbereitet wird. Also exakt richtig.

Nun hängen Leiste und Messer und ich bin entzückt. Mir gefällt die Lösung ausnehmend gut, sowohl optisch als auch fürs Praktische.(Stört euch nicht an dem überquellenden Zwiebeltopf, gestern war Markttag.)

































Die Leiste hängt übrigens an Schrauben mit Abstandshaltern. So kann sie zum Fensterputzen leicht abgehängt werden. Genialistisch ;-)

Und weil dieser Post so schön  zu Luzia Pimpimellas Küchengeschichten passt, verlinke ich gleich mal dahin ;-)

Sonntag, 1. März 2015

Einfach mal hängen lassen...

Seit wir die Milch am Automaten holen, benutzen wir zum Milchflaschenspülen eine Bürste aus Holz und Naturfasern. Sie sieht zwar aus wie eine etwas geschrumpfte Klobürste, überzeugt aber durch ihre Funktion. Damit kann man tatsächlich alle Milchränder und -rückstände in den Flaschen einfach und wirkungsvoll wegschrubben. Doch wohin mit der gebrauchten, noch feuchten Bürste?


Eine Hängeleiste war die Lösung: Mit 2 kleinen Häkchen am Fenster angebracht, trägt eine Holzstange nun 4 kleine S-Haken. An diesen Haken finden die Flaschenbürste und die Spülbürste ihren Platz und können dort frei und luftig trocknen. Für alle Fälle habe ich noch eine Porzellanplatte untergestellt, damit etwaige Tropfen nicht auf das Holz-Fensterbrett fallen.

































Damit ich die Flaschenbürste aufhängen kann, habe ich am Ende des Stiels ein Loch gebohrt und eine Lederkordel durchgezogen.





























Eine einfache Lösung, aber ich finde sie schön und praktisch ;-)

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei  Creadienstag und Meertje sehen.  

Sonntag, 22. Februar 2015

Einkaufsnetz de Luxe!

Meine gehäkelten Einkaufsnetze sind superpraktisch und viele von euch haben sie schon nachgehäkelt. Heute zeige ich euch mal eine stylischere, aufgepeppte Variante davon: Das Einkaufsnetz mit Ledergriffen.
























Es sieht sehr edel aus und trägt sich wirklich himmlisch. Hier noch mal die Gesamtansicht:



Und so wird's gemacht: Zuerst wird natürlich das Netz gehäkelt. Die Anleitung findet ihr hier.  Nach 35 Zentimetern Bögen kommt der Rand:
1. R.: In jeden Bogen 6 feste Maschen häkeln.
2. und 3. R.: in jede feste Masche eine feste Masche häkeln. Faden durch die Schlaufe ziehen und vernähen.

Ich habe für dieses Netz genau einen Knäuel Catania in Fango (Nr. 387) gebraucht, Häkelnadel Nr. 3.

Für die Lederhenkel braucht ihr einen Lederriemen von 70 cm Länge und 2 cm Breite. Wenn das Leder noch ganz neu ist, ruhig ein bisschen kneten. So wird es weicher und schmiegsamer.

Das Leder in 2 Stücke à 35 cm Länge schneiden. Das geht einfach mit einem X-acto-Knife oder einem sehr scharfen Messer und einem Lineal.









An jedem Streifen an beiden Enden je 2 Löcher mit der Lochzange stanzen. Bei mir sind die Abstände zum Ende 12 mm und 76 mm.









Das Lederband in eine obere Schlaufe des Netzes einfädeln und mit einer Niete die beiden Löcher miteinander verbinden. Ich habe dafür natürlich Nieten sowie einen Puncher und einen (Holz-)hammer verwendet.







So sehen die fertigen Henkel aus. Ich habe zwischen den beiden Schlaufen eines Henkels 5 Häkelbögen frei gelassen. Natürlich sind beide Henkel symmetrisch angeordnet.








Voilà, isses nicht schön!? 
























Natürlich gehe ich damit auch zu Sonjas Taschensammlung, zu Utes Linkparty, zu  "Beutel statt Tüten"  und zu meiner Sammlung "Vernetzt" ;-)

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Montag, 9. Februar 2015

Kabel-Organizer Tutorial

Der Kabelsalat all meiner kleinen Lieblinge wie Handy, Kindle usw. geht mir schon länger auf die Nerven. Außerdem habe ich ständig Angst, ein Ladekabel oder die Kopfhörer könnten ganz verschwinden. Vor allem unterwegs ist das immer blöd, wenn sich die Kabel in meiner großen Handtasche verstecken. Meist finde ich erst das Gesuchte, wenn ich den gesamten Inhalt der Handtasche unter den belustigten oder mitleidigen Blicken meiner Mitreisenden ausschütte. 

Dem habe ich nun hoffentlich Abhilfe geschaffen mit einem Kabel-Organizer (klingt gut, gell!?) für Faule. Die Kabel werden einfach in ein angenähtes Gummiband gesteckt und warten dort auf den nächsten Einsatz. Stecker, Adapter,  Speicherkarten und andere Teile ohne Kabel können in einem kleinen integrierten Reißverschluss-Täschchen aufbewahrt werden. Geschlossen wird die ganze Pracht mit einer Gummikordel,  also auch easypeasy ;-)

Und warum für Faule? Ha, der Nähaufwand ist überschaubar und auch für Ungeübte zu bewältigen. Sogar der Reißverschluss geht so einfach, dass es dafür wirklich keine Ausrede mehr gibt. Also, Mädels, Schluss mit Kabelsalat, ran an die Nähmaschine! Hier kommt das Tutorial dazu:

Den Stoff zuschneiden: 2 x 22 x 52 cm für die langen Bahnen, 2 x 22 x 10 als Innentäschchen. (Ich finde mein Täschchen hätte etwas breiter sein können, deshalb habe ich die Maße korrigiert.)
Gummiband (hier in weiß) zuschneiden: je 25 cm von 3 cm bzw. 1,5 cm Breite
Gummikordel (hier in rot): 35 cm lang
Reißverschluss: mind. 25 cm lang
Vlies: 1 x 22 x 52 cm (ich nehme gerne Bügelvlies, das verarbeitet sich einfacher)

Das Gummiband auf eine rechte Stoffseite aufstecken. Die Abstände sind bei mir:
16 cm zur oberen Kante, 12 zur unteren Kante, je 4 cm zur Seite hin. 











Am Anfang und Ende je 0,5 cm umbiegen und mehrfach quer
hin- und hernähen. Alle 3-4 cm eine Quernaht nähen, gut vernähen. Wenn man sich das vorher aufzeichnet, ist es einfacher.











Nun zum Reißverschluss: Die untere Kante (12 cm zum Gummiband!) so hinlegen, dass die rechte Seite nach oben zeigt. Darauf den Reißverschluss mit der guten Seite nach unten legen und darauf den Stoff für das Innentäschchen mit der linken Seite nach oben legen. Die 3 Schichten zusammen steppen. (Bei mir war die erste Naht etwas weit außen, deshalb habe ich noch mal etwas weiter innen genäht.)













Bügeln und mit der zweiten Reißverschlusshälfte ebenso verfahren. Den Reißverschluss nun unbedingt fast ganz öffnen, er dient uns später als Wendeöffnung!









Nun das Vlies auf die Rückseite einer der beiden langen Seiten bügeln.
Die Tasche mit Stecknadeln rechts auf rechts zusammen stecken wie folgt:
Die Seiten des Innentäschens sowie die komplette Außentasche. Dabei an den oberen Ecken mit einer Tasse o.ä. eine kleine Rundung in den Ecken anzeichnen. Die Gummikordel an den Enden verknoten und so in der Mitte der kurzen Seite zwischen die Stofflagen schieben, dass der lange Teil nach innen zeigt und nur der Knoten herausguckt. Mit einem Geradstich rundherum schließen (nur die untere Seite des Innentäschchens bleibt offen!). Beim Reißverschluss und bei der Gummikordel ruhig ein paar Mal hin- und hernähen.



 


 Die Nahtzugaben etwas zurückschneiden. In den Rundungen vorsichtig bis zur Naht hin einknipsen. Die Tasche durch das Innentäschchen wenden und die Ecken gut herausarbeiten.
Die Wendeöffnung schließen. Fertig!









Die Idee habe ich von hier, jedoch nach meinen Vorstellungen stark abgewandelt und vereinfacht. Aber der Vollständigkeit halber möchte ich das doch erwähnen ;-)

Was dienstags sonst noch so kreativ gewerkelt wird, könnt ihr bei  Creadienstag und Meertje sehen.